In der Schweiz zählt das Hypothekargeschäft zu den ertragreichsten Geschäften überhaupt. Dieses Geschäft befindet sich noch fest in den Händen der Bank, doch haben Pensionskassen sowie auch Versicherungen schon merklich aufgeholt.
In den vergangenen Jahren hat der Hypothekarmarkt einen Wachstumsschub über fünf Prozent erfahren und dabei ein Volumen von mehr als 1 Billion Schweizer Franken erreicht. Damit ist die Schweiz absoluter Spitzenreiter in diesem Bereich und die Banken halten rund 94 Prozent des Gesamtanteils.
Der Anteil der Kantonalbanken bewegt sich auf einem Niveau von rund 372 Milliarden Schweizer Banken während die Grossbanken immerhin noch 265 Milliarden Schweizer Franken halten. Die Raiffeisen Gruppe verwaltet ein Gesamtvolumen in Höhe von rund 180 Milliarden Schweizer Franken. Insgesamt gesehen konnten die Kantonalbanken im Jahr 2018 ihren Anteil am Gesamtvolumen leicht ausbauen.
Die Regionalbanken sowie auch Sparkassen haben jedoch ebenso wie die Grossbanken Marktanteile einbüssen müssen. Der Gesamtmarkt ist jedoch im Jahr 2018 um rund 3,4 Prozent angewachsen. Die Versicherungen konnten dabei ein Plus in Höhe von 3,7 Prozent erreichen. Ein wenig überraschend ist der Umstand, dass die Pensionskassen ein Plus von rund 7 Prozent erreichen konnten. Allgemeinhin wird erwartet, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren fortführen wird, sodass die Macht der Banken weiter sinkt.