Neues Jahr – neue Investitionen. Unter diesem Motto könnte die Geschäftspolitik des Basler Pharmaunternehmens Novartis für das Jahr 2019 betitelt werden, denn Novartis hat bereits einen ersten Deal für das kommende Jahr auf den Weg gebracht. Der französische Gen- und Zellforschungsriese CellforCure ist im Auge des Schweizer Pharmakonzerns, welcher damit sein Unternehmensfeld erweitern möchte.
Obgleich die Pläne von Novartis mittlerweile in der Branche ein offenes Geheimnis sind, so gibt es bislang noch keinerlei Details im Hinblick auf die Abwicklung des Deals. Fakt ist nur, dass Novartis diese Übernahme bereits im Frühjahr 2019 abwickeln möchte. Die Pläne von Novartis gestalten sich so, dass der Schweizer Pharmariese das gesamte Aktienkapital des französischen Unternehmens von seinem bisherigen Inhaber LFB aufkaufen würde. Dieser Ankauf erstreckt sich auch auf die Gen- sowie Zellproduktionsstätte im französischen Les Ulis, unweit von Paris.
Erklärtes Ziel von Novartis ist es dabei, dass der französische Konzern in dem Novartis-Unternehmen vollständig aufgeht. Eine Integration würden die Pläne von dem Basler Unternehmen treffender bezeichnen. Die eigene Gen- sowie Zellproduktion soll mit diesem Schritt gestärkt werden. Aus diesem Grund wurde auch bereits vor kurzer Zeit ein Kooperationsvertrag zwischen Novartis und der Cellular Biomedicine Group unterschrieben, damit ein neues Krebsmittel namens Kymriah auf den Markt gebracht werden kann.
Novartis äusserte sich nur dahingehend, dass der Deal im Rahmen der allgemein üblichen Bedingungen verlaufen würde.