Es ist genau 20 Jahre her, dass eine bis dato unbekannte kleine Airline mit lediglich sieben Flügen ab dem Schweizerischen Genf auf den Markt kam. Als Billigflieger verschrien, hat sich Easyjet aber innerhalb von sehr kurzer Zeit bei den Fluggästen einen Namen gemacht. Die Genfer Kapazität ist schon fast ausgereizt, dementsprechend sieht man sich bei Easyjet nach anderen Potenzialen um.
Basel scheint hierfür wie geschaffen zu sein, weshalb Jean-Marc Thévenaz als Geschäftsführer von Easyjet am liebsten keine Zeit verschwenden würde. Zwar gibt es Easyjet in Basel an dem Euro-Airport schon, doch gibt es auch Flughäfen, die fest in der Hand von anderen Airlines sind. Neben Basel ist auch Zürich ein gutes Beispiel dafür, dass Easyjet noch Luft nach oben hat.
Das Problem ist dabei nicht einmal der Wille. Der ist bei Easyjet zweifelsohne vorhanden. Das Hauptproblem ist vielmehr, dass die Airline keine Slots bekommt und dementsprechend auch gewisse Ziele nicht anfliegen kann. Thévenaz berichtete unlängst davon, dass Easyjet ständig Anfragen bekommt, Sion anzufliegen. Der Geschäftsführer von Easyjet ist selbst noch aktiver Pilot für die Airline unterwegs und weiss deshalb auch, dass der Flughafen Sion mit gewissen Schwierigkeiten verbunden ist.
Potenzial wäre zwar hier auch noch vorhanden, doch wäre dies nicht so lukrativ.