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Wir zahlen 120 Millionen Schweizer Franken an Roaming Gebühren

Innerhalb der EU sollte das Thema Roaming-Gebühren längst abgehagt sein, da die Zeiten der horrenden Gebühren für die Datennutzung im Ausland der Vergangenheit angehören. Ein Telekomanbieter aus der Schweiz jedoch verdient noch immer extrem gut am Roaming und bedient sich hierfür eines simplen Tricks. 

Im EU Raum gibt es keine Roaming-Gebühren mehr

Seit dem Juni des Jahres 2017 hat die Europäische Union die hohen Roaming-Gebühren abgeschafft, so dass jeder Mobilfunknutzer ohne Sorge auch im Ausland surfen oder telefonieren kann. Für die Schweizer jedoch gilt dies nicht uneingeschränkt.

Das Bundesamt für Schweizer Kommunikation hat eine Grafik veröffentlicht, nach welcher die Telekomanbieter durchaus weniger am Roaming verdienen. Allein im Jahr 2016 belief sich der Wert der Einnahmen jedoch auf rund 500.000.000 Schweizer Franken, die durch SMS oder Telefonate im Ausland verursacht wurden. 

Es müsste jetzt natürlich das Ziel sein, dass auch die Schweiz das gleiche Niveau erreicht wie die restliche EU, auch wenn dies einigen Schweizer Telekomunternehmen nicht gefallen dürfte. Eine parlamentarische Initivative wurde bereits auf den Weg gebracht, welch sich mit einer Maximalmarge zur Nutzung des Netzes im Ausland beschäftigt.

Weiters sollen zudem nur noch die Leistungen abgerechnet werden dürfen, die auch tatsächlich von dem Nutzer beansprucht wurde. Dies ist in der Tat derzeitig nicht der Fall, da viele Anbieter gerade bei Gesprächsminuten gern aufrunden.