Während in Japan die Sportler um die Medaillen kämpfen und die ganze Welt dem Ereignis der Olympischen Spiele fiebernd beiwohnt, finden die Internationale Wissenschafts-Olympiade in einem durchaus kleineren Rahmen statt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Teilnehmer mit weniger Ehrgeiz um die Medaillen kämpfen. Die Schweiz hat in diesem renommierten Wettbewerb gute Erfolge zu feiern.
Eine Bronze- sowie drei Silbermedaillen durften sich die Nachwuchs-Ökonomen aus der Schweiz um den Hals hängen. Besonders im Bereich der Wirtschaft zeigte sich die Schweizer Delegation glanzreich, während im Bereich der Chemie immerhin noch die Bronze-Medaille heraussprang. Der offizielle Gastgeber Lettland war jedoch nur auf dem Papier der Gastgeber, sämtliche Disziplinen fanden jeweils lokal statt.
Mateusz Gugala sowie Philipp Burkhard nebst Martin Carnogurksy waren diejenigen Schweizer Nachwuchs-Ökonome, welche auf sich aufmerksam machen konnten. Philipp Burkhard gilt als hoffnungsvolles Talent für die Schweizer Wirtschaft. Aktuell besucht er noch das Gymnasium Kirchenfeld im Schweizerischen Bern während hingegen Mateusz Gugala in St. Gallen an der Kantonsschule Am Burggraben lernt.
Martin Carnogursky besucht die Leysin American School. Diese drei jungen Männer konnten als Team sogar den ersten Platz im „Business Case“ für sich verbuchen, da sie die nachhaltigste Lösung lieferten. Das Aufgabengebiet bestand daraus, ein Unternehmen ausgiebig zu analysieren und die Ergebnisse der Arbeit vor einer laufenden Kamera in englischer Sprache zu präsentieren.