Die Bedeutung von Social Media für Startups dürfte mit Sicherheit unbestritten sein. Gerade junge Unternehmer brauchen Facebook & Co. dafür, die eigene Marke zu stärken und auf dem Markt eine gewisse Stellung zu erhalten. Problematisch wird es nur, wenn die potenzielle Zielgruppe selbst die sozialen Netzwerke kritisch betrachten.
In der Schweiz hat eine Umfrage ergeben, dass gerade die Millenials im Alter zwischen dem 24. und 35. Lebensjahr die sozialen Netzwerke sehr kritisch betrachten. Der Grossteil dieser Altersgruppe ist zwar bei Facebook & Co. mit einem Konto angemeldet, doch werden die sozialen Netzwerke halt nicht aktiv genutzt.
Nunmehr stellt sich dann jedoch die Frage, warum die entsprechenden Konten nicht einfach wieder gelöscht werden. Die Antwort ist zwar durchaus simpel, sie verwundert jedoch schon. Die Millenials löschen ihre Konten bei den sozialen Netzwerken nicht, weil sie Angst davor haben, keinen Anschluss mehr zu finden.
Im Rahmen der Umfrage kam heraus, dass die Millenials in den sozialen Netzwerken einen höheren Schaden als Nutzen sehen. Knapp 49 Prozent aller Schweizer Millenials würden die sozialen Netzwerke vollständig aus ihrem Leben verbannen, wenn sie denn könnten.
Als Hauptgrund für diese Ansicht, mit welcher die Schweizer im europäischen Vergleich sehr exklusiv darstehen, wird der intransparente Datenschutz der sozialen Netzwerke angesehen.