Die asiatische Grossmacht China streckt ihre Fühler nach unzähligen internationalen Unternehmen aus. Allein das Grossprojekt der neuen Seidenstrasse, die von China aus bis weit nach Europa und Afrika reicht, bringt sehr viele chinesische Unternehmen wirtschaftlich in eine hervorragende Position. In der Schweiz wird daher über eine sogenannte Lex China diskutiert, welche die eigenen Unternehmen schützen soll.
Obgleich schon feststeht, dass der Ständerat der Lex China und damit auch einer verstärkten Kontrolle der ausländischen Unternehmen zustimmen will, ist noch nicht festgelegt, wann diese Lex China überhaupt in Kraft treten soll. In der Schweiz gibt es mit Syngenta sowie Gategroup oder Sigg bzw. Bally genügend Unternehmen, die als Perlen der Wirtschaft in der Vergangenheit von China bereits übernommen wurden.
Diese Entwicklung bereitet natürlich Sorge, weshalb das Parlament natürlich die Lex China in Betracht gezogen hat. Durch dieses Gesetz sollen die chinesischen Staatskonzerne künftig stärker kontrolliert werden. So wie es derzeitig aussieht, darf damit gerechnet werden, dass die Lex China in der kommenden Sommersession beschossen wird. Alleinig die Zustimmung der Landesregierung steht derzeitig auf wackligen Füssen, sodass von Förderern noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden muss.
Es bleibt abzuwarten, ob die Angst vor den chinesischen Investoren die Lex China doch noch fördern wird.