Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende entgegen und für einige Experten ist nunmehr der Zeitpunkt gekommen, sowohl einen Rückblick auf das zurückliegende Jahr als auch einen vorsichtigen Blick in die Zukunft zu wagen. Martin Eichler, Chefökonom bei der BAK Economics, nutzte hierfür den Konzertsaal im KKL Luzern. Vor führenden Vertretern aus Politik und Wirtschaft gab Eichler ein Referat.
Die Wirtschaft in der Zentralschweiz wird im kommenden Jahr 2019 auch weiterhin wachsen, aber sie wird ihr Tempo drosseln. Dies wird jedoch, so Eichler, keine Auswirkungen auf die Stimmung der Firmen haben. Eichlers Referat beruhte jedoch nicht nur auf eigenen Einschätzungen, vielmehr lieferte er das Ergebnis von Befragungen. Etliche Branchenriesen wurden befragt und alle äusserten eine positive Grundstimmung für das kommende Jahr.
Da ihm auch die Auftragsumfänge sowie die Daten über die geplanten Projekte der Unternehmen vorlagen äusserte Eichler die Erwartung, dass im Jahr 2019 ein überdurchschnittliches Wachstum in Höhe von 1,9 Prozent eintreten wird. Auch das Bruttoinlandsprodukt wird zulegen, ein Wert von 1,6 Prozent sei laut Eichler realistisch. Zwar wird die Zentralschweiz im Jahr 2019 nicht länger den Status einer dynamischen Region in der Schweiz besitzen, doch stimmt es positiv, dass die Wirtschaft stärker wachse als das Schweizer BIP.