Die Warenhauskette Globus ist ein regelrechter Marktriese, allerdings hat der Investor aus Österreich, der hinter Globus steht, aktuell stark zu kämpfen. Es geht um nicht mehr oder weniger als um das Imperium, das Benko geschaffen hat. Laut Meldungen der SonntagsZeitung sowie des Handelsblatts hat Benko einen Bewertungsverlust zu verkraften, der sich auf mehr als eine Milliarde Euro beläuft. Vorwiegend die hohen Zinsen sowie die wirtschaftlichen Flauten in seinen Warenhäusern haben dem Immobilien-Tycoon sehr stark zu schaffen gemacht.
Da das Imperium von Benko sehr stark verschachtelt ist, hat jedoch aktuell niemand eine detaillierte Gesamtsicht von der wirtschaftlichen Lage. Einzig in dem österreichischen Firmenbuch sind sehr rudimentär gehaltene Bilanzen vom Unternehmen Signa Prime Selection zu finden. Diese Bilanzen reichen allerdings lediglich bis in das Jahr 2020. Genaue aktuelle Zahlen sind dementsprechend aktuell nicht verfügbar.
Es wird jedoch in den Medien verstärkt davon berichtet, dass insbesondere die grossen Geldgeber bei Benko den Druck verstärken. Karl Gernandt, der Klaus Michael Kühne vertritt, spricht sogar davon, dass für Benko die Bonanzazeit ein Ende gefunden hat. Der Wahlschweizer Klaus-Michael Kühne gehört zu den wichtigsten Investoren von Benko. Laut Kühnes Sicht müsste Benko aktuell sein Geschäft erst einmal sichern, bevor es ausgebaut werden kann.