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Die wirtschaftliche Schneise der Corona-Verwüstung

Die zweite Welle hat in der Schweiz bereits deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Eine stetig wachsende Anzahl an leerstehenden Cafés sowie auch Bars und Restaurants machen deutlich, dass die wirtschaftlichen Folgen der Welle bisher noch gar nicht absehbar sind. Auch leerstehende Mietflächen im Gastrobereich sind ein deutliches Zeichen für ein regelrechtes Rekordhoch, das in absehbarer Zukunft noch sehr teuer werden könnte.

In den klassischen Printmedien finden sich immer mehr Inserate für entsprechende Mietflächen, die aktuell vergeblich auf Interessenten warten. Allein im Januar war ein Anstieg um rund 70 Prozent im Vergleich zu dem Vorjahreswert zu verzeichnen. Hoffnung auf eine kurzfristige Besserung gibt es kaum, denn das BAG hat die neueste Positivrate veröffentlicht.

5,6 Prozent beträgt die Positivrate für die letzten zwei Wochen. Die Positivrate ist zwar mit 204,82 laborbestätigten Neuinfektionen im Vergleich zu der Vorwoche (245,64) rückläufig, es geht aber für eine hoffnungsvolle Prognose viel zu langsam. Aktuell gibt es in der Schweiz bislang 6003 Infektionsfälle mit der mutierten Version, was einen Anstieg um knapp 45 Prozent bedeutet.

Die brasilianische Variante zeichnet sich dabei als dominante Version ab, sodass ein Ende der Welle noch gar nicht absehbar ist. Für die Wirtschaft bringt dies mit hoher Wahrscheinlichkeit den nächsten Tiefschlag mit sich.