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Trotz Nachhaltigkeitsdebatte möchte die Post Paket-Hauzustellungen nicht abschaffen

Aktuell machen sich viele Städte sowie auch Gemeinden in Europa Gedanken darum, wie die Nachhaltigkeit von Dienstleistungen gesteigert und damit die Belastung der Umwelt reduziert werden kann. In Bern gab es diesbezüglich den Gedankengang, dass die Post die Hauszustellungen bei Paketsendungen einfach abschaffen soll. Diese Pläne erfuhren jedoch von Christan Levrat, seines Zeichens Post-Präsident, eine Absage.

Im Rahmen eines Interviews, welches "Blick" mit Christian Levrat führte, äusserte sich der Post-Präsident ablehnend gegenüber den Plänen von der Stadt Bern. Zwar konnte der Post-Präsident die Sorge im Zusammenhang mit der Nachhaltigkeit bei den Paket-Hauszustellungen durchaus verstehen, allerdings sei die Abschaffung der Paket-Hauszustellungen nicht der richtige Weg.

Levrat erinnerte daran, dass die Post sogar eine gesetzliche Verpflichtung zur Durchführung der Hauszustellungen habe. Die Gewährleistung dieser Zustellung sei dementsprechend eine gesetzliche Verpflichtung und ein Auftrag, den die Post in der Schweiz sehr ernst nehme. Trotz dieses Umstandes ist die Post aber dennoch bemüht, die Umweltbelastungen auf ein absolutes Minimum herunter zu reduzieren.

Die Bestrebungen der Post, umweltfreundlicher zu werden, bezieht sich dabei auf sämtliche Bereiche. Eine Massnahme war dabei die Anschaffung von 70 Elektroautos in dem Sortierzentrum Ostermundigen. Von diesem Sortierzentrum aus erfolgt die Belieferung der Stadt Bern. Levrat betonte dabei jedoch, dass der Druck des gesteigerten ökologischen Denkens weniger vonseiten der Politik, als vonseiten der Wirtschaft komme.

Im Zusammenhang mit den Zukunftsaussichten betont Levrat die Zielsetzung, dass bis zum Jahr 2024 800 Filialen der Post verbleiben sollen. Wie es danach weitergehen wird liegt jedoch in der Entscheidungsgewalt der Politik. Der Post-Präsident geht jedoch indes davon aus, dass es bei der Post zu einer Einbussung von rund 30 Prozent Brievolumina sowie 50 Prozent Zahlungsverkehr kommen werde.

Vor dem Hintergrund dieser erwarteten Entwicklung müsse dann auch wieder über die rund 800 Filialen sowie deren Sinnhaftigkeit debattiert werden. Dies sei jedoch nicht die Aufgabe des Post-Präsidenten, sondern vielmehr die Aufgabe der Politik. Weitergehende Aussagen im Zusammenhang mit der Entwicklung konnte Levrat zu diesem Zeitpunkt nicht tätigen.

Wichtig ist jedoch die klare Bekenntnis, dass die Post die Paket-Hauszustellungen nicht abschaffen möchte. Für die Kunden bedeutet dies, dass alles wie bislang gewohnt auch weiterhin seinen Gang gehen wird.