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Schweizer "Herbst der Sorgen" befürchtet

Die Zürcher Strecke zwischen dem Paradeplatz und der Rämisstrasse ist derzeitig ein Sinnbild dessen, was in der Schweizer Wirtschaft aktuell Phase ist. Die Spitzenrestaurants "Orsini" sowie "Kronenhalle" sind seutlich leerer und das Speiseangebot ist auch einfacher geworden. Der Grund, dass auf den Speisekarten sogar einige Vorspeisen verschwunden sind, ist recht simpel. Der Aufwand für frische "Frutti di mare" ist einfach zu gross und der Ertrag steht in keinem Verhältnis, sodass die Spitzenrestaurants sich eher an einfache Gerichte halten. Da die meisten Tische ohnehin leer sind dürfte dies auch keinen Unterschied ausmachen.

Anders sieht es indes bei den Restaurants aus, welche rund um das sogenannte Central direkt hinter dem Hauptbahnhof gelegen sind. Da die meisten Staatsbediensteten hier essen gehen können sich diese Restaurants über einen Gästemangel nicht beklagen. Aktuell, in dem sogenannten Sommer des Schreckens, lautet das wirtschaftliche Motto "Mehr Staat sorgt für Freiheit und Selbstverwirklichung", was dem Grundprinzip der freien Marktwirtschaft schon ein Stück weit entgegensteht.

Klar ist schon jetzt, dass nach dem Sommer des Schreckens ein regelrechter "Herbst der Sorgen" beginnen wird. Für die Phase nach dem Sommer wird eine regelrechte Entlassungswelle erwartet, die alle Firmen branchenübergreifend unabhängig von ihrer Grösse betreffen wird. Geplant ist aktuell eine Ausweitung der bereits vorhandenen Staatsschulden, um die wirtschaftlichen Folgen zumindest für den ärmsten Teil der Bevölkerung so gut wie möglich abzufedern. Ob dieses Unterfangen in die Tat umgesetzt wird steht aktuell noch in den Sternen, zumal das Schweizer Volk zuvor noch an die Wahlurne gebeten wird. In der Abstimmung vom 27. September geht es darum, ob die Begrenzungsinitiative angenommen wird oder nicht. Wie sich das Schweizer Stimmvolk bei dieser wichtigen Frage entscheiden wird, ist aktuell noch nicht absehbar. Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung und der Befürchtung im Hinblick auf den Herbst ist diese Frage jedoch überaus entscheidend.