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Die Schweiz verfolgt gebannt die US-Wahl

Die ganze Welt schaut derzeitig gebannt auf die Vereinigten Staaten von Amerika, wo aktuell die Präsidentschaftswahlen stattfinden. Joe Biden hat den derzeitig noch amtierenden Präsidenten Donald Trump herausgefordert und es zeichnet sich ein enges Kopf an Kopf Rennen ab. Natürlich schaut auch die Schweiz auf die USA, denn ein Machtwechsel hätte für die Schweiz durchaus wirtschaftliche Folgen.

Fakt ist, dass Donald Trump als Präsident in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht gänzlich unumstritten ist. Fakt ist aber auch, dass die Schweiz unter Donald Trump den besten Draht ins Weisse Haus aller Zeiten hatte. Noch niemals zuvor fanden derartig viele Besuche zwischen der Schweiz und den USA statt. 2019 wurde Ueli Maurer direkt durch Donald Trump empfangen und Trump selbst war insgesamt zwei Mal zu Gast in Davos.

Mike Pompeo, der amerikanische Aussenminister, pflegte sehr gute Kontakte zu Ignazio Cassis und hat auch Bern besucht. Washingtons Botschafter Edward McCullen war in Bern sehr aktiv, was sicherlich auch an dem Schweizer Status innerhalb der EU gelegen hat. Die Schweiz war als Vermittler zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Iran tätig und wurde für diese Rolle eigens von den USA ausgewählt, da die Schweiz nun einmal nicht Mitglied in der EU ist.

Zwar besuchte auch Joe Biden im Jahr 2016 in seiner Funktion als WEF-Vizepräsident die Schweiz und traf den ehemaligen Bundespräsidenten Schneider-Amman, jedoch ist das Verhältnis von Biden zu der Schweiz bei Weitem nicht so eng wie das Verhältnis von Trump zu der Schweiz. Es kam zwar nicht zu einem Freihandelsabkommen, welches seinerzeit stark im Gespräch war, allerdings hatte die Schweiz einen sehr guten Draht nach Washington.

Würde in Amerika ein Machtwechsel vollzogen, so könnten die Drähte mit erst einmal ein wenig abkühlen. Aus lieber Tradition heraus hat sich gezeigt, dass republikanische Präsidenten ein engeres Verhältnis zur Schweiz pflegen als demokratische Präsidenten. Ein gutes Beispiel hierfür ist der damalige Präsident Obama, unter dessen Administration Joe Biden den Posten des Vizepräsidenten inne hatte.

In dieser Zeit gab es einen Streit zwischen der Schweiz und den USA im Zusammenhang mit dem Bankgeheimnis. Die USA griff seinerzeit zu harten Mitteln, um die Schweizer Politik zu beeinflussen. Nicht verschwiegen werden darf jedoch auch, dass Trump ebenfalls Einfluss auf die Schweizer Politik nahm. Durch US-Zölle wurde der Schweizer Export von Aluminium sowie auch Stahl eingeschränkt.