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Die Schweiz hat mit der Absenkung des Gasverbrauches bereits begonnen

In vielen Ländern Europas ist die Angst vor einer Gasmängellage im Winter 2022 besonders hoch. Die Regierungen der jeweiligen Länder haben deshalb bereits eindringlich an die jeweiligen Bevölkerungen appelliert, den individuellen Gasverbrauch zu senken. Auch die Industrie ist dabei stark in der Pflicht und in der Schweiz hat die Reduzierung des Gasverbrauchs bereits begonnen.

In der Schweiz hat sich der Gasverbrauch bereits im Zeitraum der letzten zwei Monate um rund 20 Prozent abgesenkt. Dies ist das Resultat einer Reaktion von den Unternehmen auf die aktuell herrschende hohe Preislage, wie Bastian Schwark - seines Zeichens Bundes-Energiekrisenmanager - der Zeitung "Neue Zürcher" im Rahmen eines Interviews mitteilte.

Die Schweiz ist auf einem guten Weg

Obgleich Schwark die Schweiz insgesamt auf dem richtigen und guten Weg sieht, so ist der Zeitpunkt für eine Entwarnung im Hinblick auf den Winter 2022 noch nicht gekommen. In diesem Zusammenhang ist auch die Lage der deutschen Gasspeicher besonders wichtig. Diese Speicher haben aktuell einen Füllstand von rund 90 Prozent, was für die Schweiz sehr gut sei.

Der Grund hierfür liegt in dem Umstand, dass die Schweiz insgesamt rund 70 Prozent des eigenen Gasbedarfs aus deutschen Beständen bezieht. Problematisch ist jedoch der Umstand, dass die Schweiz im Jahr 2022 nicht ausschliesslich mit dem Gas aus Deutschland über den Winter kommen wird.

Insgesamt betrachtet benötigt die Schweiz permanent einen Gaszufluss, damit der höhere Gasverbrauch speziell in der kalten Jahreszeit auch tatsächlich gedeckt werden kann. Problematisch in diesem Zusammenhang ist auch der Umstand, dass es für Länder in Europa nicht so einfach möglich ist, anderweitige Gasquellen zu generieren. Hierfür wird sehr viel Aufwand erforderlich.

Die Alternativen reichen nicht aus

Selbst dann, wenn es eine alternative Gasquelle geben würde, wäre dies für den Bedarf nicht ausreichend. Üblicherweise fliesst durch die Pipeline Nord-Stream eine Gasmenge, welche den Bedarf decken würde. Sollte es einen milden Winter geben, so dürfte ganz Europa ohne nennenswerte Anstrengungen oder gar harte Eingriffe gut mit der vorhandenen Gasmenge über die kalte Jahreszeit kommen. Sollte der Winter jedoch kalt werden, so könnte die vorhandene Menge den Bedarf nur sehr knapp decken. Schwark sieht seine Aufgabe darin, die Schweiz eben auf ein derartiges drohendes Szenario vorzubereiten.