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Schwacher Euro schwächt auch die Schweizer Wirtschaft

Zum ersten Mal seit dem Jahr 2015 ist der Euro unterhalb der 1,04 Schweizer Franken Marke gefallen und ist durchaus schwach, sodass die Schweizer Wirtschaft sich mit einer enormen Herausforderung konfrontiert sieht. Die SNB jedoch sieht aktuell keinen Anlass für Handlungen. 

Mit dem schwachen Euro geht auch ein aufgewerteter Schweizer Franken einher, der jedoch für die Schweizer Wirtschaft nicht gerade von Vorteil ist. Der Grund hierfür liegt in dem Umstand, dass die Schweizer Wirtschaft sehr stark auf Exporte sowie inländische Dienstleistungen im Bereich Gastronomie oder auch Tourismus ausgelegt ist.

Maxime Botteron, seines Zeichens Ökonom in den Diensten der Credit Suisse, sieht jedoch überhaupt keinen Grund für eine Intervention um den Euro zu stützen. Als Grund hierfür führt Botteron den Umstand ins Feld, dass es europaweit eine höhere Inflation als in der Schweiz geben würde und dementsprechend die Dienstleistungen in Europa erheblich schneller verteuern, als es in der Schweiz der Fall ist. 

Einen Nachteil für Schweizer Unternehmen im europaweiten Vergleich sieht die Credit Suisse für Schweizer Unternehmen aktuell nicht. Vielmehr würde die Schweiz auch trotz des starken Schweizer Franken preislich für andere europäische Verbraucher und Unternehmen durchaus attraktiv bleiben. Ob dies letztlich auch so bleiben wird vermag die Credit Suisse aktuell noch nicht zu sagen.