Das Computerzubehörunternehmen Logitech, welches seinen Sitz im Schweizerischen Lausanne sowie auch im amerikanischen Silicon Valley hat, musste in dem ersten Geschäftsquartal 2023 einen Umsatzverlust hinnehmen. Zwar erzielte das Schweizer Unternehmen einen Umsatz in Höhe von rund 974 Millionen US-Dollar, allerdings war dieser Umsatz rund 16 Prozent geringer als im Vorjahreszeitraum.
Wird der Umsatz bereinigt, so ergibt sich aus dieser Entwicklung ein Reingewinn in Höhe von rund 103 Millionen US-Dollar. Unbereinigt fällt der Umsatzeinbruch mit 38 Prozent und insgesamt 63 Millionen US-Dollar sogar noch grösser aus. Diese Entwicklung kommt ein wenig überraschend, da Logitech im Verlauf der Covidkrise seinen Umsatz merklich steigern konnte.
Als Grund für die Steigerung gilt der Umstand, dass die Kunden verstärkt im Homeoffice tätig gewesen sind und der Bedarf an Computerzubehör in Form von Mäusen sowie Tastaturen nebst Kopfhörern sehr hoch war. Gleichermassen verhielt es sich auch mit Computergames, die ebenfalls einen erheblichen Zulauf erfuhren.
Die Pandemie flaute jedoch ab und mit ihr auch die Umsätze, die Logitech in eben jenem Bereich erzielen konnte. Trotz des Umsatzeinbruchs bleibt das Unternehmen jedoch mit seinem Ergebnis oberhalb der eigenen Erwartungen und konnte auch die Erwartungen der Experten übertreffen. Eben jene Experten hatten mit einem sehr viel stärkeren Umsatzeinbruch gerechnet.