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Eigenheim für Schweizer kaum noch realisierbar

Das Sprichwort "schaffe, schaffe - Häuslebaue" ist universell mindestens ebenso weit verbreitet wie der Traum nach einem Eigenheim an sich, der gerade für viele Schweizer heutzutage kaum noch realisierbar ist. Dies ist das Ergebnis einer neuesten Studie, die im Auftrag einer grossen Bank nunmehr veröffentlicht wurde.

Eigenheimkäufer oder Bauherren machen in der Schweiz als erstes einmal Bekanntschaft mit einem Zinssatz, der nicht so bekannt ist wie der Soll - oder der Nominalzinssatz. Der sogenannte kalkulatorische Zinssatz ist ein Werkzeug für die Banken zur Ermittlung des Kreditausfallrisikos. In diesem Zusammenhang fällt dann auch oft die Bezeichnung Tragbarkeit, der sich dann letztlich auf die Hypothek des Projekts bezieht.

Als Grundlage hierfür dienen zumeist Zinssätze im Bereich von 4 - 5 Prozentpunkten. Wie jetzt ermittelt wurde können sich jedoch in der Schweiz nur noch 20 Prozent aller bisherigen Mieter eine derartige Hypothek auch wirklich leisten. Die ZKB hat dieses Ergebnis jüngst in der Zeitschrift "Immobilien aktuell" veröffentlicht.

Das Problem bei dem Unterfangen ist zumeist die sogenannte Belehnungsgrenze. Diese Grenze liegt derzeitig bei 80 Prozent von dem endgültigen Immobilienpreis, sodass Kaufinteressenten den Restbetrag aus Eigenmitteln erbringen müssen. Neben dem entsprechenden Einkommen, welches für die Hypothek an sich schon erforderlich ist, wird dementsprechend auch ein gewisses Mass an Ersparnis für die Realisierung des Eigenheimprojekts benötigt.

Die ZKB hat im Rahmen der Studie festgestellt, dass dies nur noch bei 10 Prozent aller Menschen in der Schweiz möglich wäre.