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Donald Trump zu Gast in Davos

Er ist bei Weitem nicht der erste Staatschef, der das Schweizer Davos besucht, doch er polarisiert wie kaum ein Zweiter. Donald Trump hat seinen Besuch in der Davoser Plattform WEF angekündigt. Vor ihm war bereits der Staatschef Chinas, Xi Jinping, zu Besuch. Obgleich Trump im Vergleich zu seinem asiatischen Kollegen ungleich mehr polarisiert, könnte sein Besuch auch zum allgemeinen Nutzen der Schweizer Wirtschaft sein.

Trump in aller Munde

Alles in Allem kann es als gelungen gewertet werden, dass der amerikanische Präsident das WEF besucht. Für ihn selbst ist dies eine willkommene Gelegenheit, sich wieder einmal als Beschützer des durch die Globalisierung ungerecht behandelten kleinen Mannes zu präsentieren und für das Wold Economic Forum ist der Besuch des polarisierenden Staatsmannes eine Art Wiederbelebung. War der Besuch von Xi Jinpin im Jahr 2017 doch eher medientechnisch leise über die Bühne gegangen, so schaut nunmehr die ganze Welt auf die Schweiz.

Es ist ja auch nicht so, dass Trump überhaupt keine Ahnung von Wirtschaft hätte. Vor seiner Zeit als Präsident in den Vereinigten Staaten von Amerika war Donald Trump immerhin ein Wirtschaftsmogul, der sämtliche Höhen und Tiefen der Wirtschaft zu Genüge aus eigener Erfahrung heraus kennt. Am Dienstagabend wurde öffentlich, dass der amerikanische Präsident sich zum Besuch bei dem WEF entschlossen hatte.

Zwar warb das Forum mit Sitz in Genf bereits seit sehr langer Zeit um eine hochkarätige amerikanische Delegation, doch kam der Entschluss von Mr. President himself dann doch überraschend. Der letzte amerikanische Präsident, der in die Schweiz nach Genf reiste, trug den Namen Bill Clinton. Dieser Besuch aus dem Jahr 2000 ist indes schon einige Zeit her.

Die Organisatoren des WEF hatten Trump ebenso eingeladen wie alle weiteren Regierungsvertreter der G20 Staaten. Anders als bei dem Besuch des chinesischen Staatschef im Jahr 2017, der als Eröffnungsredner fungierte, war Trumps Besuch jedoch nicht von langer Hand im Vorfeld vorbereitet. Die genaue Ankunft des amerikanischen Präsidenten ist bislang ebensowenig bekannt wie die exakte Dauer seines Besuchs. Auf jeden Fall ist dieser Besuch für beide Seiten eine Win-Win-Situation, auch wenn es mit Sicherheit bei den sonst so gediegenen Schweizer Bürgern einige Trump-Gegner geben wird.