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Der chinesische Yuan wird abgewertet - die Folgen für die Schweiz

Der Handelskrieg tobt derzeitig zwischen China und den Vereinigten Staaten von Amerika. Zum ersten Mal seit knapp elf Jahren hat China seinen Yuan unter die Marke 7 zu 1 im Verhältnis zum amerikanischen Dollar abgesenkt, was als Schritt an die rote Linie betrachtet werden kann. Diese Abwertung ist eine "Waffe" im Handelskrieg und auch eine Reaktion auf die Zölle, die US-Präsident Trump auf die Produkte aus China erhoben hat. China bestreitet die gezielte Abwertung zwar, doch ist diese Massnahme unmissverständlich.

Die Folge, die sich aus dieser Massnahme heraus ergeben könnte, ist eine sogenannte Wirtschaftsüberhitzung. Aus dieser Wirtschaftsüberhitzung könnte dann eine regelrechte Weltwirtschaftskrise heraus erwachsen, die es zuletzt in den 1930er Jahren gegeben hat. Durch die Yuan-Abwertung werden chinesische Produkte im Export günstiger. Folgen die USA dieser Abwertung wären auch die anderen Länder dazu gezwungen.

Bedingt durch den Umstand, dass der Schweizer Franken derzeitig als sehr stark angesehen wird, würden sich Schweizer Exportprodukte verteuern. Dies bedeutet, dass weniger exportiert werden könnte, da es eine geringere Nachfrage geben wird. Die Nachfrage wird international sehr stark von dem Preis für die Waren und Dienstleistungen geprägt und wenn die Schweiz hier mit anderen Ländern nicht mithalten könnte, so würden die Unternehmen dies zu spüren kriegen.

Die Schweiz hat angekündigt, dass mit einer kompetiven Abwertung auf die chinesische Massnahme reagiert wird. Derzeitig sind die Währungshüter in der Schweiz jedoch noch auf der Suche nach einer bestmöglichen Lösung. Reagieren die Währungshüter nicht, so könnte eine extreme Frankenaufwertung folgen, die sich ruinös auf die Schweizer Exportwirtschaft auswirken würde. Damit hätte die Schweiz ein Problem, welches China sowie die Vereinigten Staaten von Amerika nicht haben. Es gilt daher als sehr wahrscheinlich, dass die SNB (Schweizer Nationalbank) mit einer entsprechenden Massnahme auf die Aktionen aus China sowie den Vereinigten Staaten von Amerika reagieren wird.