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Der Bund erwirbt Luxus-Appartment in Chicago

Residieren wie ein Konsul, das würde sich wohl jeder normalverdienende Mensch einmal im Leben wünschen. Die Schweiz prägt nunmehr diese Begrifflichkeit für den Generalkonsul neu, der in Chicago demnächst fürstlich residieren wird. Im 46. Stock wird der Generalkonsul künftig einen 360-Grad Blick über ganz Chicago geniessen und darf sich auch sonst über jeglichen nur erdenklichen Luxus erfreuen. Dieser Luxus kostet natürlich jedoch auch Geld.

Luxusappartment für rund 3.5 Mio

Die Nachricht, dass die Schweiz an der Spitze angelangt ist, dürfte wohl jeden Schweizer erfreuen. Zumindest immobilientechnisch hat die Schweiz diesen Stand in Amerika jetzt erreicht. Der Bund hat vor Kurzem in dem weltberühmten Hochhaus "The Pinnacle" in der amerikanischen Metropole Chigago ein Luxusappartment erworben. Bereits der Name "The Pinnacle" besagt deutlich, was es mit dieser Wohnung auf sich hat. The Pinnacle kann mit "Gipfel" oder "die Spitze" übersetzt werden. Dementsprechend ist auch der Kaufpreis, denn mit rund 3,48 Millionen Schweizer Franken ist das Appartment nicht gerade ein Schnäppchen.

Über das Appartment wird sich Bruno Ryff sicherlich sehr freuen. Das Schweizer Bundesamt, welches für Logistik und Bauten zuständig ist, bestätigte diesen Deal, welcher zu den teuersten Wohnungskäufen der vergangenen Woche gehörte. Mit diesem Kauf wird auch die Vertretung der Schweiz in dem Mittleren Westen der Vereinigten Staaten von Amerika neu eröffnet. Rund 470 m² wird Ryff demnächst zur Verfügung haben. Zwei Balkone sowie vollständig verglaste Fensterfronten sind nur einige der Highlights, welche das Appartment zu bieten hat. Vier Badezimmer mit höchstem Standard sowie ein eigenständiges WC nebst Schlafzimmer und zwei begehbaren Kleiderschränken sind weitere Highlights, die den Kaufpreis natürlich auch ein Stück weit rechtfertigen. Für Geniesser gibt es überdies auch einen komplett klimatisierten Weinraum, der Platz für rund 1000 Flaschen bietet.

Ryff wohnt jedoch nicht nur in dem Appartment, er wird dort auch seinen repräsentativen Aufgaben nachkommen. Ob das Hallenbad für die Bewohner sowie der Massage- und Fitnessraum hierbei förderlich sind sei an dieser Stelle einmal dahingestellt. Fakt ist jedoch, dass die Schweizer Vertretung in Chicago durchau beeindruckend ist und dass dies der Schweiz sicherlich zugute kommen wird. Falls jetzt ein Aufschrei bei dem Schweizer Steuerzahler aufkommen wird sei an dieser Stelle noch gesagt, dass das Appartment in der Vergangenheit sehr viel teurer gewesen ist.