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Brisante USA-Vertretung in dem Steuerstreit mit der Schweiz

Der Steuerstreit zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Schweiz ist durchaus in beiden Ländern ein überaus medienwirksames Thema. Als erste Zielscheibe der Vereinigten Staaten in diesem Streit galt die UBS. In der Schweiz ist diesbezüglich ebenso wie in Amerika ein Prozess anhängig und die amerikanische Vertretung des Streits in der Schweiz ist eine überaus brisante Personalie.

Neue Vertretungen durch Joe Biden

Joe Biden hat mittlerweile zahlreiche Schlüsselpositionen neu besetzt. Die Ämter der Botschaften in Liechtenstein sowie auch in der Schweiz wurden durch Biden ersetzt und die neue amerikanische Vertretung in der Schweiz ist ein altbekannter Mann. Scott Miller wird die Vereinigten Staaten von Amerika in der Schweiz vertreten.

Scott Miller folgte auf Ed McMullen und Scott Miller ist sowohl Aktivist als auch Philanthrop. Miller setzte sich in der Vergangenheit sehr stark für die LGBTQ-Minderheiten ein und hat überdies war überdies auch für die UBS im Bereich Vermögensverwaltung bei der amerikanischen Filiale in Denver tätig. Kurios ist, dass Miller selbst auch zu der Schweizer Kundschaft der UBS zählte. Sein Ehepartner, Tim Gill, ist ebenfalls keine unbekannte Person. Tim Gill war für das Unternehmen Quark tätig und hat mit diesem Unternehmen ein grosses Vermögen verdient.

Gill und Miller betreiben gemeinsam die Stiftung Gill Foundation, welche hochdotiert ist und sich im Bereich der Gleichstellung sehr stark macht. Mit Miller schickt Joe Biden einen Verbündeten in die Schweiz, da Miller Biden während seiner Präsidentschafts-Wahlkampagne aktiv unterstützte. Für die Schweiz bringt die Besetzung von Miller als amerikanischer Botschafter in der Schweiz durchaus Hoffnungen mit sich. Im Steuerstreit zwischen den USA und der Schweiz gab es bislang keinerlei gegenseitige Annäherungen, sodass die Schweiz stark auf Millers Aktivitäten setzt.

Dies kann indes auch eine trügerische Hoffnung sein, allerdings hat die UBS in der jüngeren Vergangenheit auch schon des Öfteren ehemalige Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika eingestellt. David Mulford, der für die Credit Suisse tätig ist, gilt hierbei als ein regelrechtes Paradebeispiel.

Wie sich der Steuerstreit künftig entwickeln wird ist derzeitig noch nicht absehbar. Mit Scott Miller jedoch wächst die Hoffnung auf eine baldige Lösung.