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Aktuelle Firmengründungen Schweiz - Die Schweizer Wirtschaft boomt

Die Schweiz ist ein starker Wirtschaftsstandort. Das zeigen die Neueintragungen bei den Firmengründungen ganz deutlich. Trotz aller Probleme weltweit konnte allein in den Monaten von Januar bis Mai die Anzahl der Neueintragungen um 23 % steigen. Das sind 21440 Neugründungen.

Regionale Unterschiede bei den Firmengründungen

Wie schon oft in den vergangenen Jahren gab es das grösste Plus von 29 Prozent im Espace Mittelland. Gleich danach folgt das Tessin mit 26 Prozent und die Südwestschweiz mit 25 Prozent. Die Ostschweiz konnte ein Plus von 24 Prozent verzeichnen. Die Zentralschweiz hat mit 22 Prozent ebenfalls die zwanziger Marke geknackt. Zürich und die Nordwestschweiz können mit einer Steigerung von 18 bzw. 17 Prozent ebenfalls zufrieden sein.

Ein Rekordjahr bahnt sich an

Schon jetzt lässt sich vermuten, dass das Jahr 2021 in Sachen Firmengründungen voraussichtlich zu einem echten Rekordjahr bei den Firmengründungen wird. Trotz Corona, und den damit verbundenen Schwierigkeiten, lassen sich die schweizerischen Unternehmer und Unternehmerinnen nicht von ihrem Kurs abbringen. Sie haben tolle Ideen und sind davon überzeugt, dass sie sie umsetzen können.

Auch bei uns intern verbuchen wir einen Rekord bezüglich Firmengründungen in der Schweiz. Im letzten halben Jahr konnten wir uns ebenfalls enorm steigern, was die Anzahl der Gründungen betrifft.

Stefan Liebler, CEO

Schon im letzten Quartal des vergangenen Jahres hat sich gezeigt, dass die Neugründungen mit 13.125 bedeutend höher angestiegen sind als in anderen Jahren. Das lässt für die Zukunft hoffen, dass die wirtschaftlichen Probleme, die Corona mit sich gebracht hat, relativ schnell überwunden werden können. Sortiert nach Branchen wird schnell deutlich, dass es enorme Unterschiede gibt. So liegt das Wachstum bei Land- und Forstwirtschaft sowie dem Detailhandel bei knapp 50 %. Andere Branchen liegen bedeutend niedriger, was aber wahrscheinlich an der Art der Anforderungen an die Unternehmen liegt. Folgende Wachstumsraten konnten erreicht werden:

- 31 Prozent im Immobilienwesen,
- 29 Prozent bei Druck und Verlag,
- 23 % bei Kultur und Gemeinnütziges und
- ICT und IT jeweils 20 %.

Minus bei Logistik und Gastronomieunternehmen

Aufgrund der präsenten Lage war es abzusehen, dass es in diesen beiden Bereichen zu starkem Rückgang kommt. Das Gleiche gilt für Dienstleistungen. Generell ist der Rückgang im Gastronomie- und Hotelgewerbe allerdings mit 0,9 Prozent im Vergleich zu unseren Nachbarn relativ klein. Bei Dienstleistungen fällt der Rückgang mit 22 Prozent bedeutend stärker ins Gewicht. Führende Wirtschaftsexperten sind sich allerdings einig darin, dass sich die Branchen, die besonders unter der Pandemie zu leiden hatten, neu orientieren und die Anzahl der Neugründungen zeitnah wieder steigen wird.

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