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USA zünden mit ZKB nächste Eskalationsstufe
Der Druck der Amerikaner im Steuerstreit nimmt zu.
In die Mühle der US-Justiz ist nun auch die Zürcher Kantonalbank gerutscht. Anscheinend habe Sie erst vor wenigen Tagen via Finanzmarktaufsicht davon erfahren. Nach eigenen Angaben habe sich die Bank bereits Mitte 2009 grössenteils aus dem US-Geschäft zurückgezogen.
Ebenfalls wie die Credit Suisse ist nun auch die ZKB offiziell Gegenstand von Untersuchungen der amerikanischen Justiz. Ein Sprecher der ZKB teilt mit, dass die genaueren Umstände im Moment abgeklärt werden. In den bisherigen publizierten US-Klagschriften gegen Schweizer Banken war bis jetzt mindestens einmal auch die ZKB aufgetaucht.
In der Vergangenheit hatte die ZKB erklärt, dass die Vermögen der US-Kunden höchstens 1% ihrer gesamten Anlagegelder ausmachten. Diese Gelder kamen laut Bankangaben meist via externe Vermögensverwalter in die Bank, dadurch sei die ZKB "nur" eine Depotbank gewesen, dies entlastet sie jedoch nicht von ihrer Sorgfaltspflicht. Wie die ZKB aber betont, habe sie sich Mitte 2009 grösstenteils aus dem US-Geschäft zurückgezogen. Wie viel die ZKB aber im Jahr 2008 von der damals schon im Visier stehenden UBS übernommen hatte, ist noch eine offene Frage. Durch die kantonsrätliche Aufsichtsbehörde wurde ein Bericht der ZKB über ihr US-Engament verlangt. Nach Angaben vom Dienstag wird die ZKB der Aufsichtskommission zeitnah einen mündlichen Bericht dazu abgeben.
