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Die UBS-Botschaft kommt nicht mehr an
Grossbanken sistiert sämtliche Werbekampagnen
Für unbestimmte Zeit hat die Grossbank ihre Werbekampagnen weltweit sistiert. Die Bank reagiert damit auf den Handelsverlusr in London.
Als am vergangene Samstag Viktor Röhlin am Greifenseelauf in Uster auf den dritten Platz lief, spurtete er auf der Zielgeraden an Banden mit der Aufschrift UBS vorbei. Auch wenn am kommenden Sonntag am GP um den Sieg im Formel 1 gefahren wird, werden im Hintergund auch Werbetafeln der Schweizer Grossbank zu sehen sein. Da die Sponsoringverträge zumeist längerfristigabgeschlossen werden, haben die aktuellen Ereignisse kaum Einfluss auf die Partnerschaften. Die UBS kennt durchaus Fluktuationen in ihrer breiten Palette von Sponsoring-Aktivitäten, doch die Wechsel stehen nicht im Zusammenhang mit kurzfristigen Schlagzeilen.
Anfangs 2012 wir sich daher die Grossbank nach fast zwanzig Jahren vom Engament bei den Open-Air-Kinos zurückziehen. 2013 wird Sie dann aber nach einem gewonnenen Hosenlupf mit Raiffeisen an das Eidgenössische zurückkehren.
Viel unmittelbarer sind die Auswirkungen von Hiobsbotschaften wie dem mutmasslichen Milliardenbetrug eines Londoner Effektenhändlers hingegen auf die Werbung. Die UBS hat wenige Stunden nach der Aufdeckung des Falles weltweit sämtliche Werbeaktivitäten per sofort sistiert. Laut Kommunikationschef Peter Hartmeier gilt der Rückzug vorerst für zwei Wochen, danach werde situativ und von Woche zu Wocheneu entscheidet. Daher sei Werbebotschaft derzeit völlig sinnlos. Jede noch so gut gemeinte Kampagne werde von der Aktualität überschattet.
Nach mehrjähriger Pause ist die UBS erst vor einem Jahr mit einer neuen Imagekampagne in den Markt zurückgekehrt. Glaubhafte Schätzungen gehen für 2011 von geplanten Kosten von rund 75 Mio. Fr. aus. Leidtragende wegen des Milliardenbetrügers sind somit auch die medialen Werbeplattformen.
