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Tokio will Yen bremsen
Ankündigung der Regierung - Börse eröffnet uneinheitlich
Der japanische Ministerpräsident hat erklärt, die Regierung werde nötigenfals entschlossen an der Devisenmärkten vorgehen, um der Aufwertung des Yens entgegenzutreten. Sie will auch gegen spekulative Bewegungen vorgehen.
Wegen des Yen-Höhenflugs hatte der japanische Finanzenminister Yoshihiko Nada zuvor schon eine weiter Intervention am Devisenmarkt angedeutet: "Wir schliessen keine Schritte aus und werden notfalls entscheiden handeln." Um gegen spekulatives Handeln vergehen zu können, wird die Regierung die Märkte noch genauer beobachten.
Um den Höhenflug des Yens zu bremsen, hatte Japan bereits Anfang des Moants am Devisenmarkt interveniert. Nur kurzweilig gab der Yen daraufhin nach. Die japanische Währung erreichte am Freitag mit 75.95 Yen zum Dollar erneut ein Rekordhoch. Jedoch leiden japanische Exporteure unter dem hohen Wechselkurs, weil sich ihre Waren dadurch verteuern.
Uneinheitlich ist der japanische Aktienmarkt am Montag in die neue Handelswoche gestartet. Händler verwiesen zwar weiterhin auf Sorgen vor einem Abgleiten der amerikanischen Wirtschaft in eine Rezession sowie vor einem Übergreifen der Euro-Schuldenkrise aus das Bankensystem. Weil die Aussicht auf eine weitere Intervention am Devisenmarkt die Angst vor den Folgen eines hohen Yen-Kurses verrigerten, hielten sich die Verluste in Grenzen.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gewann bis zum Ende des Vormittagshandels 0,2 Prozent auf 8735 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index verlor dagegen 0,1 Prozent auf 750 Punkte nach.
