Textilindustrie will schwächeren Franken

Zürich – Die Euro-Untergrenze von 1,20 Franken  reicht laut dem Textilverband Schweiz nicht aus, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu erhalten.

Die Schweizerische Nationalbank wird gefordert, den Mindestkurs auf 1,35 Franken zu erhöhen.

In einem Communiqué am Mittwoch erklärte der Textilverband Schweiz- durch den starken Franken verteuerten sich die Produkte der Schweizer Produzenten gegenüber der ausländischen Konkurrenz. Gegenüber dem Vorjahr seien die Exporterlöse der Branche im dritten Quartal um acht Prozent gesunken.

Die Währungsentwicklung drücke zudem auf die Gewinnmargen der Unternehmen. Deshalb seien allein in den letzten eineinhalb Monaten 200 Arbeitsplätze abgebaut worden. Der Textilverband Schweiz warnte, falls die Schweizer Nationalbank die Situation nicht entschärfe, würden weitere Produktionsverlagerungen ins Ausland folgen. Zuvor betonte die Schweizer Nationalbank, von politischem Druck unabhängig zu agieren. 

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