Spanien erhält schlechte Noten von Moody`s

London - Nachdem bereits Fitch und Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit Spaniens nach unten korrigiert hatten, ist nun auch Moody's gefolgt.

Um zwei Stufen von „Aa2“ auf „A1“ senkte die US-Ratingagentur ihre Bewertung für spanische Staatsanleihen.

Moody’s teilte mit, dass der Kreditwürdigkeitsausblick negativ sei. In der Krise bleibe Spanien für Marktturbulenzen weiterhin anfällig.

Das Land habe einen grossen Finanzierungsbedarf und ausserdem hochverschuldete Banken und Konzerne. Zudem werde ein schwaches Wirtschaftswachstum das Erreichen der ehrgeizigen Sparziele erschweren.

Zunächst hatte die Ratingagentur Fitch am 7. Oktober die Bonität Spaniens  abgestuft, eine Woche später folgte S&P. Nun bewerten beide Agenturen das Land mit der vierthöchsten Note „AA-“, also mit einer noch guten Bonität.

Moody’s ging noch eine Schritt weiter: Die Note «A1» ist die fünfthöchste des Unternehmens und bedeutet eine Bonität im hohen mittleren Bereich. Der Druck auf Spanien erhöht sich damit nochmals, denn je schlechter die Kreditwürdigkeit, desto höhere Zinsen muss das Land für die Aufnahme neuer Schulden zahlen.

 

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