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Schweiz - Der Aufschwung schlägt sich im Handelsregister nieder
Firmeninsolvenzen stagnieren - Rekorde bei Gründungen.
Auch das Handelsregister ist vom Wirtschaftsaufschwung erreicht worden. Die Zahl der Insolvenzen von Schweizer Unternehmen sind im ersten Halbjahr 2011 mit 2106 stabil geblieben. Dagegen haben die Firmengründungen mit 8 Prozent auf rekordhohe 20`207 zugenommen.
Wie die Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet am Mittwoch mitteilte nahmen die Gründungen in allen Regionen zu. Am stärksten waren die zunahmen in der Genferseeregion, gefolgt vom Espace Mitteland und der Ostschweiz. Dun & Bradstreet erwarten für das Gesamtjahr einen Gründungsrekord von über 40`000 neu eingetragenen Firmen im Handelsregister.
Mit Ausnahme von Zürich und dem Espace Mitteland haben die Insolvenzfälle in allen Regionen abgenommen. Der stärkste Rückgang wurde in der Zentralschweiz beobachtet. Hinzu zu den Insolvenzen, bei denen die Unternehmen nicht mehr in der Lage waren ihre Rechnungen zu begleichen, kamen Konkurse wegen Organisationsmängel. Sie eingerechnet, nahm die Zahl der Konkurse im ersten Halbjahr um 4 Prozent auf 3130 zu.
Im Juni folgte zudem ein Dämpfer, die Zahl der Firmenkonkurse nahm um 5 Prozent auf 558 zu. Auch die Insolvenzen stiegen wieder um 9 Prozent an. Dagegen ging die Zahl der Firmengründung um 1 Prozent zurück.
Dun & Bradstreet untersuchen die Zahlen der Firmeninsolvenzen seit 2001. Das Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000 und die Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2007 schlugen mit einer Verzögerung von rund zwei bis vier Jahren in den Insolvenzfällen ein.
