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Libysche Vermögen werden von Rom freigegeben
350 Millionen Dollar auf italienischen Banken blockiert
Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat bekannt gegeben, das die Freigabe von libyschen Vermögen zur Unterstützung der Übergangsregierung begonnen habe. Auf den italienischen Banken sind ingesamt 350 Millionen Euro auf libyschen Konten blockiert. Zudem heisst es, das der italienische Konzern Eni die libyschen Rebellen gratis mit Erdöl und Erdgas versorge. Am Montag soll die entsprechende Vereinbarung in Benghasi unterzeichnet werden. In Libyen ist Eni einer der grössten Erdölkonzerne.
Nach dem treffen mit Mahmud Jibril, dem Vorsitzenden des Nationalen Übergangsrats, machte Berlusconi seine Ankündigung, in dem die libyschen Rebellen zusammengefasst sind. Jibril sagte vor der Presse, die erste Sorge der neuen libyschen Regierung müsse es sein, die staatlichen Dienstleistungen sicherzustellen und die Gehälter der Staatsangestellten zu bezahlen, sonst drohe dem Land eine Destabilisierung. Jibril fügt hinzu, dass seit Monate die Leute ihre Lohn nicht mehr erhalten.
Jibril hatte auf dem Weg von Paris zur Sitzung der Libyen-Kontaktgruppe in Istanbul in Mailand Station gemacht.
