Lagarde warnt und fordert

IMF-Chefin befürchtet einen Wirtschaftsabschwung und verlangt Konjukturprogramme

Vor einer neuen Rezession warnt die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IMF), Lagarde. Lagerde fordert zugleich die Staatengemeinschaft auf, ihren Sparkurs anzupassen und wachstumsfördernde Massnahmen ins Auge zu fassen. 

Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen Währungsfonds, befrüchten eine deutliche Abkühlung der weltweiten Konkunktur. Die Französin warnt von einem Rückfall in die Rezession. 

Lagarde sagte: " Über den Sommer hat der IMF eine neue Vertrauenskrise festgestellt, die die wirtschafliche Lage weltweit belastet."

Um drohende Abwärtsspirale abzuwenden, müssten deshalb Massnahmen ergriffen werden. Lagarde fordert die Staaten auf ihren Sparkurs anzupassen und wachstumsfördernde Massnahmen ins Auge zu fassen. Sie riet der deutschen Regierung, für den Fall eines neuerlichen Wachstumseinbruchs ein Konjukturprogramm aufzulegen.

Die europäischen Banken müssten ihr Eigenkapital aufstocken, verlieh Lagarde ihrer Forderung Nachdruck. Es ist notwendig, dass die Banken rekapitalisiert werden, sodass die stark genung sind, den Risiken der Staatsschuldenkrise und des schwachen Wachstums zu widerstehen, sagte sie. 

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