Italien muss Rekordzinsen zahlen

Die Investoren konnten man nur mit hohen Zinsen zum Kauf von italienischen Staatsanleihen bewegt. Das Land musste durchschnittlich 7.814 Prozent zahlen, um für 2 Mrd. Euro Staatsanleihen mit zweijähriger Laufzeit auf den Markt zu bringen - seit der Einführung des Euros 1999 ist das ein Rekord. Bei der letzten Auktion waren es noch 6.628 Prozent.

Hohe Zinsen wurden auch für die Anleihen mit einer Laufzeit von sechs Monaten fällig. Italien musste 6.504 Prozent zahlen und damit fast doppelt so viel wie bei der letzten vergleichbaren Auktion. Dadurch wurden weitere 8 Mrd. Euro eingenommen. Daraufhin schossen die Anleihen an den Märkten in die Höhe und erreichten 7.3 Prozent. Jeder Wert über 7 Prozent gilt langfristig als unhaltbar. Griechenland, Irland und Portugal mussten an diesem Punkt Finanzhilfen in Anspruch nehmen.

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