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Euro kostet weniger als 1.20 Franken!
Die Nervosität an den Finanzmärkten nimmt zu. Erstamls seit dem 6. September 2011 notiert der Franken kurzzeitig auf dem tiefsten Stand.
Kurz vor Mittag ist am Donnerstag der Euro auf 1.1991 Franken gesunken. Dies ist gemäss den Angaben von Reuter der tiefste Stand seit dem 6. September 2011. Damals legte die Schweizerische Nationalbank einen Mindestkurs von 1.20 Franken fest.
Gegenüber dem Finanzportal "cash.ch" wollte sie SNB den Durchbruch der Untergrenze nicht kommentien. Sie verweist darauf, dass sie weiterhin alles daran setzten wollen, die Kursuntergrenze mit unlimitierten Mitteln zu verteidigen. Gegen 12.30 Uhr kostete der Euro wieder 1.2019 Franken.
Der Euro ist derweil auf Tagestief zum US-Dollar gefallen, parallel dazu hat sich der US-Dollar am Donnerstag zum Franken deutlich verteuert. Mit 0.9203 Franken hat er sich seit dem Start des europäischen Handels um mehr als einen halben Rappen verteuert.
Zuletzt hat sich heute Frankreich zu leicht ungünstigeren Bediegungen als zuletzt refinanziert. Investoren hatten bereits am Vortag die Anleihemärkte Spaniens und Italiens wieder ins Visier genommen. Auch hiess es, dass die Probleme Portugals Sentiment belasten würden.