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Euro und Dollar stürzen ab
Er fällt und fällt, es gibt kein halten mehr. Der Euro und der Dollar werden immer schwächer. Am Nachmittag erreicht der Euro einen neuen Rekord - Tiefstand.
Von der Schuldenkrise belastet hat der Euro einen neuen Tiefstand erreicht, am frühen Nachmittag kostete die Währung nur noch 1.172 Franken. Übers Wochenende verlor der Euro gegenüber dem Dollar ebenfalls an Boden. Der Wechselkurs sank auf 1.4056. Der Dollar notiert aktuell bei 0.8337 Franken.
Für Belastung sorgt beim Euro abermals die europäische Schuldenkrise, die sich auf das drittgrösste Euro-Land Italien auszuweiten droht.
Spitzentreffen in Brüssel
Die Euro-Finanzmister treffen sich heute in Brüssel, um über die Schuldenkrise zu beraten. Die EZB drängt laut der deutsche Zeitung "Welt" auf eine abermalige und deutliche Aufstockung des Euro-Rettungsschirms. Wenn bei dem EU-Treffen eine Einigung über das zweite Rettungspaket Griechenlands erreicht werde, könnte der Druck auf den Euro etwas nachlassen.
Bisher ist vor allem unklar, in welchem Umfang Banken, Versicherer und Investmentfonds beteiligt werden sollen, ohne dass die Ratingagenturen dies als Zahlungsausfall taxieren. Deutschland, die Niederlanden, Österreich und Finnland pochen auf die Beteiligung von privaten Gläubigern. Nebenbei fordert Polen ein zweites Griechenland-Hilfspaket.
Sie wollten unter anderem über das zweite bis zu 120 Milliarden Euro schwere Hilfspaket für das hochverschuldete Griechenland beraten. Beschlossen werde es aber erst im Herbst, sagten EU-Diplomaten.
Zügig, aber ohne Hektik
Anfangs Juli wurde mit der Freigabe der 12-Milliarden-Euro-Tranche das Notwendige für Griechenland auf den Weg gebracht, dies sagt der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble bei seiner Ankunft in Brüssel.
Im Moment werde nun das neue Programm verhandelt, wenn es nach Deutschlang ginge würde das neue Programm schon stehen, jedoch waren einige Länder noch nicht so weit.
Auch Italien im Sog
Nicht vom Tisch ist Italien als Diskussionsthema der Euro-Gruppe. Die Risikoaufschläge für italienische Schuldtitel waren Ende der vergangenen Woche auf Rekordniveau gestiegen.
Vor nicht einfachen Haushaltsentscheidungen stehe Italien, dies erklärte Schäuble vor Beginn der Sitzung der Euro-Gruppe. Jedoch besteht aus seiner Sicht kein Zweifel daran, dass Italien die Richtige Entscheidung treffen werde.
