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Erstmals wieder Rückgang der weltweiten Erdölnachfrage
Internationale Energieagentur kappt wiederholt Prognosen zum Erdölverbrauch.
Die schwächelnde Weltwirtschaft hat zu dem ersten Rückgang des Erdölverbrauchs seit Jahren geführt. Die Internationale Energieagentur (IEA) kürzte bei der Bekanntgabe der Zahlen für das Schlussquartal 2011 zudem ihre Prognosen für 2012. So hiess es, dass das milde Wetter und die zunehmende Wahrscheinlichkeit einer globalen Rezession die Nachfrage auch in der kommenden Zeit dämpfen werde. Dennoch wird Erdöl wohl kaum billiger. Wegen der hohen Nachfrage müsse weiter mit Preisen von über 100 Dollar pro Barrel (159 Liter) gerechnet werden, die zuletzt schon wegen der Unsicherheit bei der Erdölversorgung aus Nigeria, dem Irak und dem Iran gezahlt werden mussten, erklärte die Agentur.
Im vierten Quartal 2011 lag der Verbrauch pro Tag bei 89,5 Mio. Barrel dies entspricht 300`000 Barrel unter dem Vorjahreswert. Seit der Finanzkrise 2008/2009 ist das der erste Rückgang. Für 2012 kürzte die IEA ihre Vorhersage für den Verbrauchszuwachs um 220'000 auf nun noch 1,1 Mio. Barrel. Entwickele sich aber die Weltwirtschaft schwächer als derzeit erwartet, werde dies 2012 zu einem weiteren Rückgang der Nachfrage führen. Würden die Prognosen für das Bruttoinlandprodukt um ein Drittel gekürzt, werde 2012 nicht mehr Erdöl verbraucht werden als 2011.
