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Ein Bauernofper der UBS
Handelsverlust in London kostet zwei Managern die Stelle.
In der Folge des Finanzskandals rollen im Investment Banking der UBS einige Köpfe. Die beiden Leiter der Abteilung Global Equities aus London treten laut der Meldung vom Mittwochabend zurück. Weitere Disziplinarmassnahmen gebe es gegen weitere Mitarbeiter.
Am Mittwochabend hat die UBS im Zusammenhang mit dem Handelsverlust von 2,3 Mrd. $ in London die Entlassung zweier Manager bekanntgegeben. Wie es in der Medienmitteilung hiesse, trugen die beiden Investmentbanker François Gouws und Yassine Bouhara die effektive Verantwortung für das weltweite Aktiengeschäft.
Daraus ist wohl zu schliessen, dass Carsten Kengeter, der operative Kopf des gesamten Investment Banking, lediglich die nicht effektive Führung des Aktiengeschäfts innehat – was das auch immer heissen mag. Zu den Paradepferden der UBS zählt diese Teileinheit und nimt daher im Investment Banking in Zukunft eine wichtige Rolle ein. Dieser grosse Verlust lässt sich aus der Sicht von Konzernchef Oswald Grübel nicht erklären.
Die Banken tun sich auffallend schwer mit der Disziplinierung von Kengeter. Abscheinden ist dieser, seiner Mitverantwortung für das Londoner Debakel zum Trotz, vorderhand nicht zu ersetzen. Mike Stewart wird daher der Nachfolger der beiden entlassenen Manager, welcher bei der Bank of America Merrill Lynch tätig war.
