An US-Staatspapiere wird weiterhin geglaubt

An die Zahlungsfähigkeit der USA wird offenbar noch geglaubt. Die Zinsen für sechsmonatige Papiere markierten ein Rekordtief.

Am Montag sanken die Zinsen der US-Bundespapiere erneut. Das Finanzministerium in Washington versteigerte Staatsanleihen mit einer Laufzeit von drei Monaten im Wert 27 Milliarden US-Dollar zu einem Zinssatz von 0.02%. Doch in der vergangenen Woche hatte der Zinssatz noch bei 0.03% gelegen. 

Das Finanzministerium erlöste bei der Auktion von sechsmonatigen Staatsanleihen 24 Milliarden US-Dollar. Der Zinssatz sankt damit auf 0.06% was bisher als tiefsten Wert gilt. Bei einer Auktion in der vergangener Woche lag der Zinssatz noch bei 0.065%.

Beobachter werteten die niedrigen Zinssätze als Zeichen dafür, dass die Anleger die USA trotz der festgefahrenen Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikaner über die Anhebung der Schuldenobergrenze weiterhin für kreditwürdig halten. Doch sollten die Gespräche endgültig scheitern, droht den USA ab dem 2. August 2011 die Zahlungsunfähigkeit. 

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