Im Juli liegt die Teuerung in der Eurozone bei 2.5 Prozent

Treibstoffe, Öl und Elektrizität halten die Preise hoch!

Im Juli ist die Teuerungsrate in den 17 Ländern der Eurozone und in der gesamten EU zurückgegangen. Dies teilte das EU-Statistikamt Eurostaat mit. Gegenüber den 2.7 Prozent im Juni betrug die Inflationsrate im Vormonat Mai im Euroraum 2.5 Prozent. 

In der EU lag die Teuerungsrate im Juli bei 2,9 Prozent gegenüber 3,1 Prozent im Juni. Blickt man ein Jahr zurück lag die Teuerungsrate in der Eurozone noch bei 1.7 Prozent und in der EU bei 2.1 Prozent. Estland weist mit 5.3 Prozent  die höchste Inflationsrate auf gefolgt von Belgien mit 4.0 Prozent und Österreich mit 3.8 Prozent.

Estland führt auch EU-weit vor Rumänien die Rangliste an. Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Irland mit 1.0 Prozent, Slowenien mit 1.1 Prozent und in Schweden mit 1.6 Prozent verzeichnet.

Treibstoffe, Öl und Elektrizität hatten im Juli die stärkste Steigerungswirkung auf die Gesamtinflation, während Bekleidungsartikel, Telekommunikation und Kraftfahrzeuge am stärksten senkend wirkten. Mittelfristig wird von der Europäischen Zentralbank eine Inflationsrate von knapp 2 Prozent angestrebt.

 

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