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News aus Wirtschaft und Politik

Etwas weniger Arbeitslose in der Schweiz

Arbeitsmarkt verbessert sich im April - Zahl der Lanzeitarbeitslosen deutlich rückläufig.

Im April ist die Arbeitslosigkeit in der Schweiz erneut etwas gesunken. Auf 3.1 Prozent ging die Arbeitslosenquote zurück. Im Vormonat März hatte sie noch bei 3.2 Prozent gelegen. 

Am Schweizer Arbeitsmarkt hat sich die Lage im April etwas verbessert. Im Laufe des Monat hat sich die Zahl der Arbeitslosen um 3234 Personen auf 123'158 reduziert. 

Viel weniger Langzeitarbeitslose

Wie die Seco mitteilte, sank innert Jahresfrist die Arbeitslosenzahl um 0.2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahm vor allem die Zahl der Langzeitarbeitslosen ab. Sie sank um ganze 29 Prozent auf 19'242.

Deutsche Bank verdient weniger als erwartet

Anziehende Geschäfte im Investmentbanking

Im ersten Quartal hat die Deusche Bank einen Vorsteuergewinn von knapp 2 Milliarden Euro erziehlt. Im Vorfeld wurde jedoch von Analysten ein höherer Gewinn erwartet. Der Deutschen Bank spühlte vor allem der wieder belebte Anleihehandel Geld in die Kasse.

Trotz anziehender Geschäfte im Investmentbanking hat die Deutsche Bank im ersten Quartal weniger verdient als erwartet. Der Gewinn von 1.9 Mrd. Euro stand vor Steuern zu Buche. Im aussergewöhnlich starken Vorjahreszeitraum waren es gut drei Milliarden gewesen. 

Euro rutscht erneut unter 1.20 Franken

Am Sonntagabend ist zum dritten Mal seit der Festlegung des Euro-Mindestkurses bei 1.20 Franken durch die Nationalbank diese Untergrenze kurzzeitig durchbrochen worden.

Seit sieben Monaten verteidigt die SNB eine Euro-Untergrenze von 1.20 Franken. Über die Osterfeiertage tauchte der Kurs zweimal unter diese Grenze. Bloomberg meldet jetzt, dass der Mindestkurs am Sonntagabend zum dritten Mal durchbrochen wurde und bei 1.19970 Franken notierte. Dabei handelt es sich jedoch um inoffizielle Kurse.  Auch die Wirtschaftsagentur wird von den Händler kritisiert. Ein Händler der Schweizer Bank sagte, dass die Preissetzung bei Bloomberg total falsch sei. Solche inoffiziellen Kurse zu publizieren sorgen nur für Verwirrung.

Griechenland bisher mit 380 Milliarden Euro gerettet

Mit 380 Milliarden Euro ist Griechenland bislang durch internationale Hilfe vor der Staatspleite bewahrt worden. Pro Kopf entspricht das umgerechnet 33'600 Euro auf die Einwohner.

An einem präsentierten Bericht vom Mittwoch hat die EU-Komission die Zahl ausgerechnet. In die Rechnung flossen Beihilfen, Kredite und der Schuldenerlass privater Investoren ein. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso verglich dies mit einer Redevor dem Europaparlament in Starssburg mit der Hilfe, die Westeuropa nach dem Weiten Weltkrieg aus dem Marshallplan erhalten hat.

Verfahren gegen die UBS in Paris eröffnet

In Frankreich läuft gegen die UBS ein Ermittlungsverfahren. Die Grossbank wird verdächtigt, Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet zu haben.

Am 12. April hat die Pariser Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren zu den UBS-Geschäftsaktivitäten in Frankreich eingeleitet. Am Montag erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, dass es sich dabei um den Verdacht der Beihilfe zur Steuerhinterziehung handle.